Sailing Yacht A: Illegales Tropenholz verbaut?

Kiel (dpa) - Für die weltgrößte Segeljacht «Sailing Yacht A» des russischen Milliardärs Andrej Melnitschenko ist nach Erkenntnissen der Kieler Staatsanwaltschaft illegales Tropenholz verwendet worden. «Wir haben ein Gutachten in Auftrag gegeben und das Ergebnis ist eindeutig», sagte Oberstaatsanwalt Axel Bieler am Mittwoch in Kiel.

Wurde bei der Sailing Yacht A illegales Tropenholz verbaut? (Bild: MacMaster Lizenz: PD)

Es handle sich um Teakholz, das nicht aus einer Plantage stamme. Die Staatsanwaltschaft ermittle gegen unbekannt wegen des Verstoßes gegen das Holzhandels-Sicherungs-Gesetz, sagte Bieler. Zuvor hatten die «Kieler Nachrichten» darüber berichtet. Ein Sprecher der Werft sagte der Deutschen Presse-Agentur: «Wir haben nach wie vor ein großes Interesse daran, dass der Fall aufgeklärt wird».

Der 143 Meter lange keilförmige Dreimaster mit seinen drei rund 90 Meter hohen Masten war auf der zur Rendsburger Nobiskrug Werft gehörenden Werft German Naval Yards in Kiel gebaut worden. Anfang Februar verließ das Schiff nach fünfjähriger Bauzeit die Förderstadt.

Ein Experte hatte im Auftrag der Staatsanwaltschaft Holzproben in einem Lager von Nobiskrug genommen. Anhand von Struktur und Jahresringen lasse sich feststellen, ob es sich um Plantagenholz handle oder nicht, erläuterte Bieler. Allerdings sei unklar, ob den Käufern des Holzes die illegale Herkunft bekannt war. «Wir sind jetzt auf der Suche nach dem verantwortlichen Händler.» Das Holz dürfte aus Burma stammen. Informationen, wie es exportiert wurde, seien aber sehr schwer zu erhalten.



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