Schiffsbaustoffe: „Edelstahl“

Im modernen Yachtbau wird sehr viel „Edelstahl“ verwendet und zwar vor allem für Beschläge, Bug- und Heckkörbe sowie Relingsstützen und dergleichen. Der Begriff „Edelstahl“ ist sehr unscharf, ebenfalls der meist synonym gebrauchte Ausdruck „VA-Stahl“. Was ist „Edelstahl“ nun aber wirklich? 

Gemeint ist damit im landläufigen Sprachgebrauch rostfreier, genau genommen müsste man sagen: rostträger Stahl, denn mit irgendetwas bekommt man jeden Stahl zum Rosten. Viel verwendet werden auch die Begriffe „V2A“ und „V4A“. Mit dem ersten Kürzel ist Chrom-Nickel-Stahl gemeint, mit dem zweiten Chrom-Nickel-Molybdän-Stahl. Die beiden Kürzel stehen für „Versuchsschmelze 2 austenitisch“ bzw. „Versuchsschmelze 4 austenitisch“, welche sich auf eine bei Krupp 1913 durchgeführte Versuchsreihe beziehen, bei welcher diese Werkstoffe entdeckt wurden.

Die Zusammensetzungen der beiden Werkstoffe wurden seither zwar etwas verändert, dennoch handelt es sich bei den heute so genannten „VA-Stählen“ um einen im Süßwasser rostbeständigen Chrom-Nickel-Stahl und einen Chrom-Nickel-Molybdän-Stahl, welcher auch in Salzwasser und sogar in verdünnter Schwefelsäure rostbeständig ist.

Tatsächlich hat der Begriff „Edelstahl“ übrigens gar nichts mit Rostbeständigkeit zu tun. Werkstofffachleute verstehen darunter alle Stähle, die nicht nach ihrer Streckgrenze (früher der Mindestzugfestigkeit) also etwa S 320 (der frühere St 37), sondern nach ihrer Zusammensetzung bezeichnet sind. Hierzu gehören unter anderem dann auch Werkzeugstähle, die rosten wie ganz gewöhnlicher Baustahl - und streng genommen sogar lumpige Automatenstähle wie 9S20.

Volker Wollny

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360° Energie mit Fischer Panda iGeneratoren – jetzt auch mit 400V Drehstrom

Paderborn (Fischer Panda) - Auf Wunsch seiner Kunden kann Fischer Panda die Generator-Modelle 15000-i, 25-i und 45-i PMS seiner beliebten iSerie jetzt auch mit einer Ausgangsspannung von 400V/50Hz liefern.

 

Jetzt auch mit 400 V Drehstrom: iGeneratoren von Fischer Panda (Bild: Fischer Panda)

 

Dies ist besonders wichtig für Schiffseigner, die an Bord größere Geräte wie Backöfen oder Kompressoren mit Strom versorgen müssen. Die Generatoren bedienen Leistungsanforderungen von 12 - 36 kW. Neben 400V/50 Hz sind je nach Modell und Bedarf des Kunden auch die Ausgangsspannungen 230V/50Hz oder 120V/60Hz möglich. Die Generatoren der Panda iSerie zeichnen sich durch ihre umweltfreundliche Invertertechnologie aus. Über den Inverter wird die elektrische Last mit einer konstanten Ausgangsspannung versorgt.

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Schiffbaustoffe: Pockholz

Unter den im Schiffbau verwendeten Hölzern nimmt Pockholz, auch bekannt als Guajak, eine Sonderstellung ein. Es wird nicht wie Eiche, Teak, Mahagoni oder Lärche für den Bau von Rümpfen, Aufbauten Decks und dergleichen verwendet, sondern eher schon wie ein Metall.

Pockholz ist ein sehr hartes und festes Holz. Es ist dabei so dicht, dass es nicht schwimmt. Was ebenfalls zu erwähnen ist, ist, dass es einige Inhaltsstoffe besitzt, welche es nicht nur beständig gegen Verrotten machen, sondern auch interessant für die chemische und pharmazeutische Industrie.

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Automatisiertes Sonnensegel

(wy) - Gerade dort, wo man typischerweise mit der Yacht unterwegs ist, kann es die Sonne öfter einmal zu gut meinen, so dass ein Sonnensegel auf jedes Achterdeck gehört. Ganz besonders nett ist es, wenn sich dieses dann auch noch automatisch so einrichtet, dass es seinen Schatten immer dort hin wirft, wo man ihn haben möchte.
Natürlich schafft man sich eine Yacht nicht zuletzt deswegen an, um sich von ihr in sonnige Gefilde tragen zu lassen. Aber selbst bei uns wird es im Sommer in der prallen Sonne doch schnell unangenehm, so dass man die Sonne lieber sozusagen indirekt, nämlich im Schatten genießt. Das ist nicht nur angenehmer und gesünder, sondern reicht sogar aus, um braun zu werden, wobei man auch noch das Risiko eines unangenehmen und wie es heißt auch gar nicht ungefährlichen Sonnenbrandes minimiert.

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Schiffsbaustoffe: Stahl

Lange Zeit war Holz praktisch der einzige verfügbare Baustoff für größere Schiffe. Erst im Laufe der industriellen Revolution wurde es möglich, Stahl in größeren Mengen und zu einigermaßen günstigen Preisen herzustellen. Von da an verdrängte dieses Metall das Holz sehr schnell von den Werften, die große Schiffe bauten. Das Holz konnte sich aber bei kleineren Schiffen wie Fischkuttern noch längere Zeit halten und spielt bis heute im Yachtbau eine große Rolle.

Allerdings ist Stahl auch für Vergnügungsfahrzeuge ein gerne verwendeter Werkstoff. Je größer eine Yacht werden soll, umso sinnvoller ist es, bei der Wahl des Werkstoffes auch an Stahl zu denken. Stahl lässt sich sehr gut bearbeiten, vor allen Dingen auch biegen, so dass er sich sehr gut für die vielen gebogenen Teile eignet, welche es auf Schiffen gibt. Anders als bei Holz, ist es bei Stahl möglich, Material in praktisch allen gewünschten Abmessungen zu erhalten.

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