LORAN – gibt’s das auch noch?

State of the Art in der Navigationstechnik ist heute zweifellos die Satellitennavigation. Aber auch ältere Techniken sind nicht vollständig vergessen.

Die letzte deutsche LORAN-Station auf Sylt (Bild: Gerd Fahrenhorst, Hannover, Lizenz: CC)

Man wird auch heute noch kein Seemann, ohne dass man die althergebrachten Verfahren der Navigation von Hand beherrscht. Aus Sicherheitsgründen sollten beim Navigieren immer mindestens zwei Verfahren gegeneinander gefahren werden. Und so wird auch LORAN heute noch verwendet, wohingegen das andere früher viel verwendete Funknavigationsverfahren DECCA schon lange verschwunden ist.

LORAN nutzt den Umstand aus, dass Funksignale sich zwar mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten, diese aber eben doch eine endliche Geschwindigkeit ist. Daher sind die Signale umso länger unterwegs, je größer die Strecke ist, diese zurücklegen müssen.
Empfängt man nun also Signale, die zum gleichen Zeitpunkt von unterschiedlichen Sendern ausgesendet worden sind, kommen diese zu unterschiedlichen Zeiten an. Eine LORAN- Senderkette besteht aus einem Haupt- und zwei bis fünf Nebensendern, die bestimmte Impulsgruppen aussenden. Der Loran- Empfänger auf dem Schiff kann nun aus den bekannten Positionen der Sender und den Unterschieden zwischen den Zeiten, zu denen er die Signale empfangen hat, hyperbelförmige Standlinien berechnen und aus diesen wiederum den Schiffsort.
Wenn auch nicht mehr alle ehemals existierenden LORAN- Senderketten heute noch senden, so gibt es dennoch immerhin noch einige davon. Das europäische LORAN-System liefert nebenbei noch Korrekturdaten für die Navigation mit GPS.
Volker Wollny



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