Die größten Motorsegler der Welt: Die Wind Surf und Ihr Schwesterschiff

Motorsegler sind ein Kompromiss zwischen dem Erlebnis des Segelns und der Berechenbarkeit des Reisens mit einem maschinengetriebenen Wasserfahrzeug. Vom Kajütboot und der kleinen Yacht lässt sich dieses Konzept auch auf größere und wirklich große Schiffe wie Megayachten und Kreuzfahrtschiffe übertragen. So sind die Wind Surf und ihre Schwesterschiff Club Med II.

Die Wind Surf: Sie und ihr Schwesterschiff Club Med II sind die größten Motorsegler der Welt (Bild: pixabay, Lizenz: PD)

Größere Motorsegler sind zum Beipsiel die beliebten türkischen Gulets, die aber zumeist unter Maschine fahren. Die bekannten holländischen Plattbodenschiffe sind ursprünglich Segler gewesen und werden, wenn die Gäste es wollen auch heute noch gesegelt, können aber auch recht gut unter Maschine gefahren werden, wenn Gäste an Bord sind, die keine Lust haben, beim Segeln mitzuhelfen.

Die Wind Surf wird als Kreuzfahrschiff eingesetzt. Die Segelausstattung ist hier natürlich mechanisiert, die Gäste können das Segelerlebnis so auch haben, ohne mithelfen zu müssen. Für einen Kreuzfahrer ist die Wind Surf nicht übermäßig groß, sie besitzt 154 Außenkabinen für 308 Fahrgäste. Um diese kümmern sich 188 Besatzungsmitglieder. Natürlich gibt es an Bord alle die Annehmlichkeiten, die man von einem modernen Kreuzfahrtschiff erwartet.

Zum Segeln des insgesamt 188 m langen Schiffes stehen sieben Segel mit insgesamt etwa 3000 Quadratmetern Segelfläche an fünf Masten zur Verfügung. Das Segeln ist nicht nur romantisch, sondern auch umweltfreundlich, da es die regenerative Energiequelle Wind nutzt.

Für den maschinellen Vortrieb sorgt, wenn dieser benötigt wird, eine dieselelektrische Antriebsanlage, die aus einer Dieselmaschine und zwei Elektromotoren besteht, welche das Schiff mittels Verstellpropellern antreibt. Die Wind Surf hieß ursprünglich Club Med I, zwischenzeitlich La Fayette und jetzt eben Wind Surf. Auch die Flagge wechselte das Schiff mehrmals, lief zunächst unter französischer Flagge, dann unter der der Bahamas, einige Zeit unter der der Niederlande und mittlerweile wieder unter der Flagge der Bahamas.

Volker Wollny



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