Einer der ganz Großen im Yachtbau: Max Oertz

(wy) - Nicht nur im Zusammenhang mit Yachten, sondern auch in der Fischerei und der Berufsschifffahrt begegnet einem der Name Max Oertz. Der geniale Schiffskonstrukteur lebte von 1871 bis 1929, wurde also leider nicht besonders alt. Trotzdem beeinflusste er den modernen Yachtbau maßgeblich.

Bereits im Alter von fünf Jahren verlor der in Neustadt/Holstein geborene Max Oertz seine Eltern und kam zu einer Pflegefamilie. Bereits in seiner Jugend begeisterte er sich für Schiffe. Nach dem Gymnasium studierte er an der Königlich-Technischen Hochschule in Berlin-Charlottenburg Boots- und Schiffbau. Oertz liebte es nicht nur, Schiffe zu bauen, sondern auch, sie selbst zu segeln und war daher in seiner Studentenzeit Mitglied im Berliner akademischen Segelverein.

Einen Namen als Yachtkonstrukteur machte sich Max Oertz unter anderem damit, dass er die Germania, die Yacht des Industriekapitäns Krupp entwarf. Komplett in Deutschland konstruiert und gebaut, war dieses Schiff ein Symbol dafür, dass Deutschland mit den anderen führenden Industrienationen gleichgezogen hatte. Von Oertz' Zeichenbrett stammte auch die Meteor IV, die erste Yacht des Kaisers, welche „Deutsch vom Kiel bis zum Flaggenknopf“ war.

Ein Modell der von Max Oerzt gezeichneten Krupp-Yacht "Germania" (Bild:Suedwester93, PD)

Außer Schiffen konstruierte Max Oertz übrigens auch Flugzeuge. Für die Großschifffahrt entwickelte er das Oertz oder welches 15% weniger Strömungswiderstand aufwies und eine um 40 % verringerte Ruderkraft erforderte. Außerdem verbesserte er die Scherbretter der von den Fischern verwendeten Schleppnetze zu den noch heute verwendeten Oertz-Scherbrettern.



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