Pininfarina stellt Yachten vor

Princess Y95

 
 
 

Das italienische Design-Studio kooperiert mit zwei renommierten Bootsbauern und stellt seine neuesten Werke erstmals auf der Monaco Yacht Show aus.

Jeder Autofan kennt Pininfarina. Die Design-Schmiede verantwortet ein paar der schönsten Autos überhaupt, darunter eine Vielzahl von Ferrari-Modellen. Weniger bekannt dürfte sein, dass die Italiener inzwischen auch fleißig Boote gestalten. Zwei von ihnen sind in Kürze bei der Monaco Yacht Show (25. bis 28. September 2019) zu sehen: die Princess Y95 und die Wally 101.

29-Meter-Yacht mit zwei MAN-V12-Motoren

Mit der Y95 präsentieren Pininfarina und die Princess-Werft das neue Flaggschiff der Y-Reihe. Die Yacht ist gut 95 Fuß, also 29,1 Meter, lang und bis zu 6,77 Meter breit; der Tiefgang beträgt 1,97 Meter. Angetrieben wird sie von zwei MAN-V12-Maschinen, die jeweils gut 2.000 PS leisten. Die Geschwindigkeit gibt Princess mit 23 bis 25 Knoten (42,6 bis 46,3 km/h) an; die Treibstofftanks fassen 13.400 Liter.

Bei der im englischen Plymouth gefertigten Yacht hat Pininfarina nicht nur das Äußere entworfen, das im Vergleich zum Vorgänger-Boot dynamischer und sportlicher aussehen soll. Die Italiener haben außerdem das Interieur der Brücke ausgestattet.

Sehr flexible 30-Meter-Segelyacht

Im Gegensatz zur Kooperation mit Princess, die schon einige Yachten mit Pininfarina-Design hervorgebracht hat, ist die Zusammenarbeit mit Wally noch recht frisch. Nach der Cento4 Tango stellen die Partner mit der Wally 101 in Monaco eine weitere Segel-Yacht vor. Auch hier markiert die Ziffer die Bootlänge in Fuß, was umgerechnet 30 Meter bedeutet.

Bei der Konstruktion ging es vorrangig um ein möglichst großes Platzangebot und ein Höchstmaß an Flexibilität. Die Wally 101 bietet an Deck 58,4 Quadratmeter Platz und kann mit je drei Schlaf- und Wohnkabinen beziehungsweise einer Aufteilung von 4:2 oder auch mit 5:1 ausgestattet werden. Steht der Wind günstig, soll das Schiff locker 20 Knoten (37 km/h) erreichen können. Und dank des „Magic Keels“ soll sie sich bestens steuern lassen.