Yacht-Vorstellung: Rundgang auf der neuen J/99


 
 
 

J/boats steht für One Design. Die neue J/99 zielt aber in eine andere Richtung: den neuen Trend zum Shorthand-Segeln. Bo Teichmann erklärt das Schiff, das auch gut alleine gesegelt werden kann.

Noch ein Schiff, das sich in die umkämpfte Nische der zehn-Meter-Nische für schnelle Sportboote behaupten will. Die neue J/99 ist in Deutschland angekommen, und die Macher der US-Werft J/boats wäre nicht traurig, wenn sie eine Rolle spielen könnte bei der neuen Olympia-Disziplin Offshore Mixed, die derzeit die Phantasie vieler Werft-Manager beflügelt.

Sie konnten die Entscheidungen der World Sailing Funktionäre nicht vorhersehen. Deshalb hat die Entstehung der neuen Yacht nichts damit zu tun. Aber die J/99 bildet durchaus den neuen Trend zum Shorthand-Segeln ab, der auch in Deutschland angekommen ist. Moderne Sportboote müssen so funktionieren, dass sie auch mit kleiner Crew oder sogar alleine mit Spaß bewegt werden können.

Die neue 9,9 Meter lange Yacht wurde J/Composites in Les Sables d’Olonne, Frankreich, entwickelt worden und könnte nun tatsächlich eine Rolle spielen, wenn Wettkämpfe im Hinblick auf die neue Olympia-Disziplin ausgerichtet werden.

Dabei ist neueste Ergänzung der J/Sport-Serie nicht wie sonst bei J/boats als strikte Onedesign Klasse geplant. Sie kann in verschiedensten Versionen zum Beispiel mit oder ohne Doppelruder bestellt werden und soll insbesondere auch nach IRC Handicap funktionieren. Die Werft schließt aber nicht aus, dass eine Version als Einheitsklasse definiert wird, wenn sich der Bedarf ergibt.

Schließlich hat J/boats von allen großen Werften, die sich in diesem Markt tummeln wohl die größte Erfahrung beim schwierigen und teuren Bau von Yachten mit geringsten Differenzen im Gewicht und Form.

Der Grundpreis bewegt sich im Bereich von 122.500 Euro (inkl MWS) ohne Segel