Im Urlaub mal richtig segeln. Plus: Anbieterübersicht


 
 
 

Das Angebot an hochwertigen Yachten zum Chartern wächst stetig. In Kroatien gibt es jetzt erstmals X-Yachten. Doch lohnt sich die Mehrausgabe?

Soll ein Chartertörn möglichst günstig sein, scheiden sogenannte Performance-Cruiser à la X-Yachts, Firsts von Beneteau, Salona, Pogo oder Bavaria Sport von vornherein aus. Was sehr schade ist, denn wer ernsthaft segeln möchte im Urlaub, sollte auch über ein Boot mit anständigen Segeleigenschaften verfügen – was bei normalen Charterschiffen „von der Stange“ allzu oft nicht gegeben ist. Maximaler Raumgewinn unter Deck führt zu hohem Gewicht, volle, riesige Tanks mit mehreren hundert Litern Diesel und Wasser kommen dazu, die Klamotten und das Gewicht einer maximal großen Crew addieren sich zu einer gewaltigen Verdrängung.

Unter der Wasserlinie werden die Segeleigenschaften zudem gern mit der Flachkielvariante für wenig Tiefgang beschnitten, darüber „kastriert“ mit rollbaren Groß- und Vorsegeln. Eigentlich gekonnt umgesetzte Boote mutieren so nicht selten zu beweglichen Badeplattformen; ein Vorankommen ist damit erst ab 3 Beaufort spürbar. Ab 5 macht es beim Gegenanbolzen schon keinen Spaß mehr, wenn halb weggerollte Tücher zu Säcken werden.

Dass es auch anders geht, zeigt stellvertretend für einige andere Anbieter der Vercharterer Navaboats in Split. Anfang 2018 wurden vier X 4.3 und eine XC 35 angeschafft, um eine andere Klientel als den Durchschnitts-Charterer zu bedienen.

Eine Crew der YACHT nutzte die neue Gelegenheit, eine Woche mit einer X 4.3 in der Inselwelt vor Split zu segeln. Welche Erfahrungen sie dabei gemacht hat, lesen Sie in Ausgabe 1/2019, jetzt am Kiosk oder hier digital bestellbar.

Plus: Ein Interview mit Max Barbera, Geschäftsführer der Agentur Master Yachting, über die Entwicklung in diesem Chartersegment, sowie eine Übersicht der Anbieter, die sich auf Performance-Charter spezialisiert haben.