Um den Auftraggeber wird ebenso ein Geheimnis gemacht wie um das Auftragsvolumen. Fest steht: Die Privat-Yacht mit dem Projektnamen „Shu“ bietet einen spektakulären Anblick.

Bremen Spektakulärer Anblick auf der Weser: Die Lürssen Werft hat am Wochenende in Bremen-Aumund eine rund 135 Meter lange Privat-Yacht mit dem Projektnamen „Shu“ ausgedockt. Mit Unterstützung von drei Schleppern wurde die Mega-Yacht aus der überdachten Schiffbauhalle herausgezogen, vor der Werft gedreht und dann zur weiteren Ausrüstung an die Werftpier direkt an der Weser gelegt.

Branchenexperten gehen davon aus, dass die „Shu“, die zu den 20 größten Yachten der Welt zählt, im ersten Halbjahr 2018 ausgeliefert wird. Wer der Auftraggeber ist, ist allerdings bislang ebenso unklar wie das Auftragsvolumen und konkrete Details zu dem Schiff.

Vermutlich schon in den nächsten Tagen dürfte der jetzt leere Platz in der Schiffbauhalle in Bremen-Nord wieder gefüllt sein, denn es stehen noch mehrere größere Projekte für die nächsten Jahre in den Auftragsbüchern von Lürssen. Darunter befindet sich unter anderem auch das 139 Meter lange Projekt „Redwood“, das vom italienischen Designbüro Nuvolari Lenard entworfen wurde.

Die Lürssen Werft, zu der auch ein Standort in Lemwerder (Kreis Wesermarsch) gehört, zählt zu den führenden Herstellern von Mega-Yachten. Mehr als ein Drittel der 100 größten Yachten der Welt wurden von dem traditionsreichen Bremer Schiffsbauer gefertigt.